Das Leibniz-Institut für jüdische Geschichte und Kultur – Simon Dubnow (DI) ist bemüht, seine Webseiten und Apps in Übereinstimmung mit Sächsischem Inklusionsgesetz (SächsInklusG) und Barrierefreie-Websites-Gesetz (BfWebG) in Verbindung mit der Barrierefreie-Informationstechnik-Verordnung (BITV 2.0) barrierefrei zugänglich zu machen. Das BfWebG wird ergänzt durch die Barrierefreie-Websites-Verordnung (BfWebVO). Diese Gesetze sind im Einklang mit der Richtlinie (EU) 2016/2102 verfasst.
Diese Erklärung zur Barrierefreiheit gilt für alltagskultur.dubnow.de
Stand der Barrierefreiheit
Grundlage der Barrierefreiheit sind die international gültigen Web Content Accessibility Guidelines (WCAG 2.1) auf Konformitätsstufe AA und die europäische Norm EN 301 549, Version 3.2.1. Für PDF-Dokumente wird zusätzlich der internationale Standard PDF/UA-1 beachtet.
Die Webseite alltagskultur.dubnow.de ist nach den oben genannten Richtlinien nur teilweise barrierefrei.
Nicht barrierefreie Inhalte
Themenhefte
Die Themenhefte stehen als PDF-Dokumente zum Download bereit. Die barrierefreie Zugänglichkeit der PDF-Dokumente ist nicht gegeben: dzb lesen | BIKOSAX 11
- Metadaten und Einstellungen: Der Dokumententitel ist nicht angegeben und wird nicht im Fenstertitel angezeigt.
- Inhalte und Struktur: Das PDF-Dokument enthält keine Strukturinformationen (Tags) und auch die Inhaltsreihenfolge ist teilweise fehlerhaft.
- Sprache: Die Hauptsprache des PDF-Dokumentes ist nicht angegeben.
- Alternativtexte: Informative Abbildungen besitzen keinen beschreibenden Alternativtext.
- Gestaltung: Der Kontrast zwischen Schriftfarbe und Hintergrundfarbe ist zum Teil nicht ausreichend.
- Navigation: Im PDF-Dokument sind keine Lesezeichen vorhanden.
- Interaktive Elemente: Die interaktiven Elemente des Dokuments lassen sich nicht per Tastatur ansteuern und bedienen.
Zusätzlich stehen die Themenhefte als interaktive Heft-Vorschau zur Verfügung. Inhalte und Bedienelemente der Heft-Vorschau sind nicht barrierefrei zugänglich.
Die Heft-Inhalte, die in der Vorschau dargestellt sind, können vom Screenreader nicht ausgegeben werden.
Die grafischen Bedienelemente zur Steuerung der Vorschau sind lediglich per Maus, aber nicht per Tastatur bedienbar. Dies betrifft sowohl die Schaltflächen in der Navigationsleiste als auch die Schaltflächen zum Vor- und Zurückblättern der Heft-Vorschau.
Materialien
Zu jedem Themenheft stehen Materialien in unterschiedlichen Medienformaten zur Verfügung. Diese sind nur eingeschränkt zugänglich:
- Abbildungen: Die Alternativtexte der Abbildungen sind teilweise nicht ausreichend, um den Bildinhalt für blinde Menschen wiederzugeben. Dies betrifft insbesondere die komplexen Abbildungen, wie Kalender, Karikaturen, schematischen Darstellungen, Karten, etc.
- Schriftgrafiken: Texte werden als Abbildung bereitgestellt. Sie können weder per Screenreader ausgegeben werden, noch ist eine individuelle Anpassung der Darstellung möglich.
- PDF-Dokumente: Als Alternative zu den Schriftgrafiken stehen PDF-Dokumente zur Verfügung, doch auch diese sind nicht barrierefrei zugänglich.
- Videos: Die Videos besitzen teilweise automatisch generierte Untertitel. Diese enthalten Transkriptionsfehler, was die Verständlichkeit der Videoinhalte für Menschen mit einer Hörbehinderung beeinträchtigen kann. Einzelne Videos enthalten visuelle Informationen, die aufgrund fehlender Audiodeskription für blinde Menschen nur eingeschränkt zugänglich sind.
Die Materialien sind als interaktive Komponenten mit diversen Funktionen angelegt, z.B. Vollbildansicht der Materialien, Download von Abbildungen und PDF-Dokumenten, Links zu weiteren Inhalten, etc. Die Tastatur- und Screenreader-Bedienbarkeit ist dabei nur eingeschränkt gegeben, was den Zugang zu den Materialien erheblich beeinträchtigt.
Das Öffnen der Vollbildansicht ist bei reiner Tastaturbedienung (ohne Screenreader) gegeben. Innerhalb der Vollbildansicht lassen sich die Abbildungen und Videos per Tab-Taste (bzw. mittels Pfeil-Tasten) durchblättern. Die interaktiven Bedienelemente sind per Tastatur jedoch nicht erreichbar, was die Funktionalität bei Tastaturbedienung erheblich einschränkt.
Bei eingeschaltetem Screenreader lässt sich die Vergrößerungsansicht nur im Fokus-Modus öffnen. Die Inhalte und Funktionen innerhalb der Vollbildansicht sind per Screenreader nicht erreichbar.
Die interaktiven Schaltflächen besitzen sowohl in der Ausgangsansicht als auch in der Vollbildansicht wenig aussagekräftige, größtenteils englischsprachige Beschriftungen, was die Aussagekraft bei Screenreader-Ausgabe reduziert.
Bedienbarkeit der Hauptnavigation
Die Schaltfläche zum Öffnen des Navigationsmenüs ist weder bei reiner Tastaturbedienung noch per Screenreader bedienbar.
Weiterhin ist die aktuelle Position des Tastaturfokus an einigen Stellen nicht erkennbar, da sich in der Tabreihenfolge nicht sichtbare Elemente befinden. So werden die Einträge des Navigationsmenüs auch dann fokussiert, wenn das Navigationsmenü zugeklappt ist.
Sprungmarken
Der Hauptinhaltsbereich ist nicht als solcher ausgezeichnet, was die Sprungmarken-Navigation mit dem Screenreader erschwert.
Die Navigationsbereiche sind bereits als solche ausgezeichnet, besitzen jedoch wenig aussagekräftige Beschriftungen.
Semantik
Die Überschriften sind bereits überwiegend als solche ausgezeichnet. Jedoch bilden die verwendeten Überschriftenebenen die hierarchische Struktur der Seiteninhalte nicht korrekt ab. Dies erschwert das Erfassen der inhaltlichen Gliederung sowie die Überschriftennavigation mit dem Screenreader.
Die semantische Auszeichnung von Listen fehlt an einigen Stellen. Dies beeinträchtigt die Listennavigation mit dem Screenreader.
Schriftgrafiken
Vereinzelt sind verlinkte Texte nicht als maschinenlesbarer Text, sondern als Schriftgrafik eingebunden. Zwar besitzen die Schriftgrafiken einen Alternativtext, der zumindest bei Screenreader-Ausgabe Auskunft über das Linkziel gibt. Jedoch lassen sich die Texte der Schriftgrafiken nicht beliebig vergrößern oder an individuelle Nutzereinstellungen anpassen.
Vereinzelt weicht der Alternativtext vom sichtbaren Text der Schriftgrafik ab, was die Sprachbedienbarkeit beeinträchtigen kann.
Kontraste
Die Texte des Internetauftritts haben vereinzelt keinen ausreichenden Kontrast zum Hintergrund, was die Lesbarkeit erschwert.
Vergrößerbarkeit
Bei Verwendung der Seiteninhalte mittels Browser-Zoom kommt es zu Überlagerung von Inhalten. So wird der Hauptinhaltsbereich durch das Navigationsmenü überlagert, auch wenn dieses zugeklappt ist.
Mobile Ansicht
In der mobilen Ansicht kommt es vereinzelt zum Verlust von Inhalten, da Texte und Abbildungen aus dem sichtbaren Bildschirmbereich herausragen oder durch andere Inhalte (z.B. den Fußbereich der Seite) überlagert werden.
Mangelnde Barrierefreiheit aufgrund unverhältnismäßiger Belastung
Die aufgeführten Inhalte sind aus folgenden Gründen nicht barrierefrei:
- Aufgrund der Vielzahl älterer Inhalte und Dokumente fehlen teilweise die Kapazitäten für eine lückenlose barrierefreie Überarbeitung.
- Wenn die Aufwände zu hoch sind, müssen entspr. Abwägungen stattfinden (siehe Artikel 5 „Unverhältnismäßige Belastung“ der Richtlinie (EU) 2016/2102).
Wir sind um einen möglichst hohen Grad der Barrierefreiheit bemüht und arbeiten im Rahmen unserer technischen und arbeitsorganisatorischen Möglichkeiten sukzessive an ihrer Verbesserung.
Erstellung der Erklärung
Diese Erklärung wurde am 23. Juni 2025 erstellt. Den Stand der Barrierefreiheit werden wir kontinuierlich durch eigene Prüfung ermitteln.
Feedback und Kontaktangaben
Wenn Ihnen Mängel zur Barrierefreiheit an unserer Webseite auffallen oder wenn Sie Informationen zu nicht barrierefreien Inhalten benötigen, können Sie sich an uns wenden:
Dr. Julia Roos
E-Mail: roos@dubnow.de
Telefon: +49 341 21 735 753
Leibniz-Institut für jüdische Geschichte und Kultur – Simon Dubnow
Goldschmidtstraße 28
04103 Leipzig
Wir werden versuchen, die mitgeteilten Mängel zu beseitigen bzw. Ihnen nicht zugängliche Informationen in barrierefreier Form zur Verfügung zu stellen.
Durchsetzungsverfahren
Sie haben unter oben genanntem Kontakt eine Anfrage zur Barrierefreiheit unserer Webseitegestellt. Falls dabei innerhalb einer angemessenen Frist von vier Wochen keine zufriedenstellende Lösung gefunden wird, können Sie sich an die für das Durchsetzungsverfahren zuständige Geschäftsstelle des Landesbeauftragten für Inklusion der Menschen mit Behinderungen (Durchsetzungsstelle) bei der Sächsischen Staatskanzlei wenden. Die Durchsetzungsstelle unterstützt eine außergerichtliche Streitbeilegung, wenn Konflikte zwischen öffentlichen Stellen in Sachsen und Nutzenden der Webseiten bzw. mobilen Anwendungen auftreten. Dieses Schlichtungsverfahren ist kostenlos. Die Einschaltung eines Rechtsbeistands ist nicht erforderlich.
Kontakt:
Durchsetzungsstelle
Geschäftsstelle des Landesbeauftragten für Inklusion der Menschen mit Behinderungen bei der Sächsischen Staatskanzlei
Postanschrift:
Archivstraße 1
01097 Dresden
E-Mail: durchsetzungsstelle@sk.sachsen.de
Webseite: https://www.durchsetzungsstelle.sachsen.de